Morning Briefing 24.04.2026

April 24, 2026

Makro & Geopolitik

Die geopolitische Lage bleibt angespannt. Israel befindet sich laut Berichten in erhöhter Alarmbereitschaft im Hinblick auf eine mögliche Wiederaufnahme der Kämpfe. Gleichzeitig laufen die Verhandlungen zwischen den USA und Iran weiter, jedoch ohne klaren Fortschritt. Aussagen aus Washington deuten darauf hin, dass sowohl eine diplomatische Lösung als auch eine militärische Eskalation weiterhin auf dem Tisch liegen. Der Fokus bleibt insbesondere auf der Straße von Hormus, wo zusätzliche Spannungen gemeldet wurden.

Im Libanon wurde die Waffenruhe um drei Wochen verlängert. Gleichzeitig kommt es weiterhin zu vereinzelten militärischen Aktionen, was zeigt, dass die Situation fragil bleibt.

Aktienmärkte

Die US-Märkte schlossen schwächer in einem volatilen Handel. Frühere Hoffnungen auf Fortschritte im geopolitischen Umfeld wurden im Tagesverlauf wieder abverkauft. Technologieaktien standen unter Druck, insbesondere nach schwachen Zahlen aus dem Softwarebereich. Unterstützt wurde der Markt teilweise durch starke Halbleiterwerte, nachdem Intel mit positiven Ergebnissen überraschte.

  • S&P 500: -0.41%
  • Nasdaq: -0.57%
  • Dow Jones: -0.36%

In Asien überwogen ebenfalls die Verluste. Besonders China und Hongkong zeigten Schwäche, während Japan von Tech-Stärke profitierte.

Europäische Futures deuten auf einen schwächeren Start hin.

Zinsen & Anleihen

Die Renditen bewegen sich weiterhin in engen Spannen.

  • US 10Y Rendite: ~4.33%
  • Widerstand kurzfristig bei 4.35%, Unterstützung bei 4.25%

Auch in Europa und Japan wenig Bewegung. Die Märkte warten auf zentrale Datenpunkte sowie kommende Notenbankentscheidungen.

Währungen

Der Dollar zeigt keine klare Richtung und handelt seitwärts.

  • EUR/USD stabil über 1.1680, Fokus auf IFO-Daten
  • GBP/USD in enger Range vor Retail Sales
  • USD/JPY steigt weiter trotz höherer Inflation in Japan

Rohstoffe

Öl bleibt das zentrale Thema.

Die Preise halten sich nach der starken Bewegung weiterhin auf erhöhtem Niveau, geben jedoch leicht nach:

  • Brent unter 106 USD
  • WTI unter 97 USD

Die Marktreaktion auf geopolitische Nachrichten bleibt aktuell begrenzt, was auf eine gewisse Sättigung im Newsflow hindeutet. Gleichzeitig zeigen die Entwicklungen rund um Iran und die Straße von Hormus, dass das Risiko strukturell bestehen bleibt.

Gold handelt seitwärts in enger Range, während Industriemetalle schwächer tendieren.

Krypto

Bitcoin unter Druck und wieder unter 78.000 USD gefallen.

Handel & Politik

Neue Spannungen im globalen Handel:

  • USA drohen mit Zöllen gegenüber UK
  • EU warnt vor Risiken in den Handelsverhandlungen mit den USA
  • Fortschritte bei Rohstoffkooperation zwischen EU und USA möglich

Daten & Ausblick

Heute im Fokus:

  • Deutscher IFO Index
  • UK Retail Sales
  • US Michigan Sentiment (final)
  • Kanada Retail Sales
  • Zentralbankentscheidung Russland

Zusätzlich Reden von Notenbankern sowie Unternehmenszahlen (u.a. Procter & Gamble, Eni).

Morning Briefing Asia 12.03.2026

Die Aktienmärkte in Asien handeln überwiegend schwächer. Hauptgrund sind erneut steigende Ölpreise. Der Markt sorgt sich […]

Morning Briefing – Europa 11.03.2026

1. Geopolitik bleibt der zentrale Markttreiber Der Konflikt rund um Iran und die Straße von Hormus […]

Asia Briefing 11.03.2026

Märkte:Die Aktienmärkte in Asien sind mit Gewinnen in den Handel gestartet. Hauptgrund war der Rückgang der […]

US Briefing 10.03.2026

Marktüberblick (Futures)Die US-Futures handeln vorbörslich leicht schwächer: S&P 500 (ES): −0,3% Nasdaq (NQ): −0,1% Dow Jones […]

Morning Briefing Europa 10.03.2026

• US-Aktien erhielten spät im Handel Unterstützung, nachdem US-Präsident Trump erklärte, der Krieg könnte bald beendet […]

Asia Briefing 10.03.2026

Die Aktienmärkte im asiatisch-pazifischen Raum starteten überwiegend freundlich in den Handelstag. Die Risikostimmung verbesserte sich, nachdem […]