sagt Trump und kündigt bereits an, dass nach der Festnahme von Nicolás Maduro große US-Ölkonzerne nach Venezuela gehen sollen, um die stark heruntergekommene Öl-Infrastruktur zu erneuern.
Die USA begründeten ihren politischen Druck auf Venezuela lange mit der Bekämpfung des Drogenhandels. Inzwischen geht es jedoch zunehmend darum, amerikanischen Energieunternehmen Zugang zu Venezuelas riesigen Erdölreserven zu verschaffen.
Nach der militärischen Aktion zur Entmachtung von Nicolás Maduro erklärte Donald Trump, dass US-Ölfirmen nach Venezuela zurückkehren, Milliarden investieren und die marode Öl-Infrastruktur modernisieren sollen. Doch der Weg dahin ist schwierig: Nur Chevron ist derzeit noch im Land aktiv, und viele Konzerne zweifeln wegen politischer Unsicherheit, früherer Verstaatlichungen und juristischer Konflikte.
Hinzu kommt: Die Welt braucht derzeit nicht unbedingt mehr Öl. Die Preise sind niedrig, und zusätzliche Investitionen sind riskant. Gleichzeitig locken Venezuelas gewaltige, aber schwer zu fördernde Ölreserven – vor allem, weil manche Raffinerien damit höhere Margen erzielen können.
Für eine Rückkehr internationaler Unternehmen wären tiefgreifende Reformen nötig: politische Stabilität, Rechtsstaatlichkeit, neue Gesetze für private Investoren, Schuldenschnitte, der Wiederaufbau der Infrastruktur und ein umfassender wirtschaftlicher Stabilisierungsplan – quasi eine Art „Marshallplan“.
Trump betonte allerdings vor allem, dass die USA Reichtum „aus dem Boden holen“ und sich teilweise entschädigen lassen wollen – was zeigt, dass er Öl als geopolitisches Machtinstrument betrachtet.
Kurz gesagt:
Großes Potenzial – aber ohne Stabilität, Reformen und Vertrauen bleibt der Weg zur Wiederbelebung der venezolanischen Ölindustrie lang und riskant. Quelle: wsj.com







