Morning Briefing Europa – 26.02.2026

February 26, 2026

Unternehmenszahlen (Europa)

Deutsche Telekom (DTE)
Umsatz Q4: 31,72 Mrd. € (leicht unter Erwartungen)
Adj. EBITDAaL: 10,83 Mrd. € (leicht über Konsens)
Ausblick FY26 EBITDAaL ca. 47,4 Mrd. € (unter Erwartung ~51,4 Mrd.)
Einordnung: Operativ stabil, aber vorsichtiger Ausblick dürfte das Sentiment begrenzen.

Allianz (ALV)
Operativer Gewinn Q4: 4,3 Mrd. € (über Erwartungen)
Nettogewinn: 2,82 Mrd. € (Beat)
Neues Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Mrd. €
Einordnung: Starke Kapitalgenerierung und Shareholder-Return bleiben zentrale Treiber.

Globaler Marktüberblick

APAC-Aktien überwiegend positiv nach der US-Tech-Rally. NVIDIA lieferte bessere Zahlen als erwartet, wodurch Risk Appetite zunächst unterstützt wurde, Gewinne im Futures-Handel später jedoch wieder abgebaut wurden.
Europäische Futures signalisieren einen leicht schwächeren Start, Euro Stoxx 50 Futures etwa −0,2 %.

USA (Vortag):
S&P 500 +0,81 %
Nasdaq +1,41 %
Dow Jones +0,63 %

Treiber bleiben Tech-Stärke und nachlassende Sorgen rund um AI-Disruption.

Zentralbanken und Zinsen

Bank of Japan: Gouverneur Ueda bestätigte den grundsätzlichen Zinserhöhungs-Bias. Inflation dürfte nach aktueller Abschwächung wieder anziehen. Japan bewegt sich weiter in Richtung geldpolitischer Normalisierung.

Bank of Korea: Leitzins unverändert bei 2,50 %. Wachstumsausblick angehoben, unterstützt durch starke Halbleiterexporte.

Fed: Musalem sieht Inflation weiterhin über Ziel, aber geordnete Abkühlung des Arbeitsmarkts. Geldpolitik aktuell real betrachtet neutral.

Gesamtbild: Keine geldpolitischen Überraschungen, Liquiditätsumfeld bleibt stabil.

FX-Markt

DXY leicht schwächer bei stabiler Risikostimmung.
EUR/USD über 1,18, jedoch ohne neue europäische Impulse.
USD/JPY leicht rückläufig trotz hawkisher BoJ-Kommentare.
AUD und NZD profitieren von starken australischen Daten.
PBoC-Fixing erneut stärker als erwartet und signalisiert Yuan-Stabilisierung.

Anleihen

US-Treasuries leicht fester vor der 7-jährigen Auktion.
Bund-Futures richtungslos mangels neuer Katalysatoren.
JGBs schwächer aufgrund steigender Wachstumserwartungen und Diskussionen über weitere Zinsschritte in Japan.

Rohstoffe

Öl seitwärts mit Fokus auf US-Iran Gespräche in Genf.
Gold stabil nahe 5.200 USD/oz.
Kupfer hält Gewinne, wird jedoch durch schwache chinesische Dynamik begrenzt.

Geopolitik

USA sehen Hinweise auf ein iranisches Nuklearprogramm. Diplomatische Gespräche laufen parallel zu steigender militärischer Rhetorik. Iran warnt vor Gegenmaßnahmen im Falle eines Angriffs.
Neue Gespräche im Russland-Ukraine-Konflikt werden vorbereitet.

Markteinordnung

Tech bleibt kurzfristiger Treiber globaler Risikoassets. Zentralbanken liefern aktuell keine neuen Restriktionssignale. Stabilere Renditen unterstützen weiterhin Aktienmärkte, während geopolitische Risiken als latenter Unsicherheitsfaktor bestehen bleiben.

Kurzfazit: Europa dürfte leicht defensiv starten nach einem starken US-Handelstag, während das makroökonomische Umfeld weiterhin ein moderates Risk-On-Regime erlaubt, solange Renditen kontrolliert bleiben.

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