- Daten: Norwegische CPI (Jan), US-NFIB (Jan), ADP-Arbeitsmarktbericht, Employment Cost Index (Q4), US-Einzelhandelsumsätze (Dez), EIA STEO.
- Redner: Fed-Mitglieder Hammack und Logan.
- Anleiheangebot: Niederlande, UK, Deutschland, USA.
- Unternehmenszahlen u. a. von Coca-Cola, S&P Global, Gilead, Robinhood, Welltower, Duke Energy, Datadog, Ford, AIG, Xylem, Spotify, AstraZeneca, BP, Barclays, Ferrari, Mediobanca und Kering.
US-Märkte:
- S&P 500 +0,42 % bei 6.961
- Nasdaq 100 +0,77 % bei 25.268
- Dow Jones +0,04 % bei 50.136
- Russell 2000 +0,68 % bei 2.689
Technologiewerte führten die Gewinne an; Consumer Staples und Healthcare entwickelten sich schwächer.
Handel / Zölle:
- Mögliches Treffen zwischen US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi im April ist laut Weißem Haus noch nicht finalisiert.
- US-Demokraten könnten eine Abstimmung zur Aufhebung der Kanada-Zölle erzwingen.
- USA und Bangladesch erzielten eine Vereinbarung über gegenseitigen Handel; US-Zölle sollen auf 19 % reduziert werden, mit möglichen Nullzöllen für bestimmte Textil- und Bekleidungswaren.
- Bericht zufolge plant die US-Regierung Ausnahmen für Unternehmen wie Amazon, Google und Microsoft bei kommenden Chip-Zöllen, gekoppelt an Investitionszusagen von TSMC.
- Entwurf für Vereinbarungen zu Rechenzentren soll steigende Strompreise und Belastungen der Infrastruktur begrenzen.
Notenbanken / Politik:
- Fed-Mitglied Miran: bislang keine signifikante tarifbedingte Inflation sichtbar; Zinsen sollten deutlich niedriger sein.
- Fed-Mitglied Bostic: volatile Arbeitsmarktdaten sprechen für Vorsicht; erste Fragen zum Vertrauen in den US-Dollar.
- Trump: US-Wirtschaft könne um 15 % wachsen, wenn Fed-Nominierter Warsh erfolgreich sei; äußerte Kritik an Powell.
- CBO: US-Haushaltsdefizit im Januar bei 94 Mrd. USD (zuvor 143 Mrd.).
Asien-Pazifik:
- Regionale Aktien überwiegend höher nach US-Vorgaben.
- Nikkei 225 auf Rekordniveau nahe 58.000; SoftBank mit starken Zugewinnen.
- ASX 200 leicht im Plus, gebremst durch Finanzwerte und defensive Sektoren.
- Hang Seng höher, Shanghai weitgehend unverändert.
- US- und europäische Futures leicht schwächer.
Devisen:
- DXY weitgehend unverändert.
- EUR/USD über 1,1900.
- GBP/USD unter 1,3700, hält jedoch jüngste Gewinne.
- USD/JPY fällt weiter nach japanischer Wahl und steigenden Erwartungen an geldpolitische Straffung.
- PBoC setzte den USD/CNY-Mittelpunkt bei 6,9458 (Erwartung 6,9135; zuvor 6,9523).
Rentenmärkte:
- 10-jährige US-Treasury-Futures seitwärts; Angebot belastet Nachfrage, u. a. durch eine siebenstufige Anleiheemission von Alphabet über 20 Mrd. USD.
- Bund-Futures stabil vor deutschen Auktionen (5 Mrd. EUR Bobls, 2,5 Mrd. EUR Bunds).
- 10-jährige JGB-Futures erholten sich trotz schwächerer inflationsindexierter Auktion.
Rohstoffe:
- Ölpreise konsolidierten nach vorherigen Gewinnen; Katar verschob den Start seiner LNG-Erweiterung auf Ende 2026. Zudem beschlagnahmten US-Kräfte einen von Venezuela auslaufenden Öltanker.
- Gold leicht schwächer, weiterhin über 5.000 USD/oz.
- Kupfer gibt nach.
Krypto:
- Bitcoin unter 70.000 USD in volatilem Handel.
Weitere Asien-News:
- Japans Finanzministerin Katayama: Diskussion über Nutzung des Haushaltsüberschusses geplant.
- Französisches Beratungsgremium empfiehlt Maßnahmen zur Verringerung von Wettbewerbsunterschieden gegenüber China, u. a. 30 %-Zoll oder Euro-Abwertung.
- FTSE Russell verschiebt Indexüberprüfung für Indonesien.
Daten:
- Australien Westpac Consumer Confidence: 90,5 (zuvor 92,9)
- NAB Business Confidence: 3 (unverändert)
- NAB Business Conditions: 7 (zuvor 9)
Geopolitik:
- Weißes Haus: Trump unterstützt keine israelische Annexion des Westjordanlands.
- EU prüft Optionen für schrittweise Mitgliedschaftsrechte der Ukraine.
- Vorschlag zur Aufnahme von acht russischen Raffinerien in das 20. Sanktionspaket.
- China kündigt entschlossenes Vorgehen gegen taiwanische Unabhängigkeitsbestrebungen an.
- USA führten einen Militärschlag auf ein Schiff im östlichen Pazifik durch.
- Fortschritte bei einem möglichen Grönland-Abkommen laut US-Innenminister.
Europa / UK:
- UK Retail Sales Monitor (Jan) +2,3 % YoY (Erwartung 1,2 %; zuvor 1,0 %).
- EZB-Präsidentin Lagarde erwartet Inflation bei 2 % und betont einen datenabhängigen Ansatz.
- EZB-Mitglied Nagel sieht Inflationsrisiken derzeit als weitgehend ausgeglichen und bezeichnet das aktuelle Zinsniveau als angemessen.







