Marktumfeld:
Die Aktienmärkte im Asien-Pazifik-Raum starten überwiegend freundlich in den Handelstag. Rückenwind kommt aus den USA, wo sich der S&P 500 seinen Rekordständen nähert und insbesondere Tech-Werte den Nasdaq weiter antreiben. Die Futures in den USA und Europa notieren hingegen leicht schwächer – ein Zeichen für eine kurzfristige Verschnaufpause nach der jüngsten Rally.
Indizes:
- Nikkei 225: +2,8 % auf Rekordniveau. Erwartungen zusätzlicher Stimulusmaßnahmen sowie der sogenannte „Takaichi-Trade“ treiben japanische Aktien. Halbleiter-nahe Werte wie SoftBank gehören zu den größten Gewinnern.
- ASX 200: +0,2 %. Technologieaktien stützen, während Finanzwerte und defensive Sektoren bremsen.
- Hang Seng: +0,5 % mit Stärke im Pharmasektor.
- Shanghai Composite: −0,1 %, da neue makroökonomische Impulse fehlen.
China & Politik:
- Präsident Xi betont technologische Eigenständigkeit – ein klares Signal für die strategische Förderung heimischer Innovation.
- Die Regierung prüft zusätzliche Maßnahmen zur Stützung der Auto-Nachfrage (Trade-in-Programme).
- Ein mögliches Treffen zwischen Trump und Xi im April ist noch nicht bestätigt, bleibt aber geopolitisch relevant.
Unternehmensnachrichten (Auswahl):
- Indien: BSE überzeugt mit einem Gewinnsprung von +174 % YoY, während Pfizer India und Aurobindo Pharma solide Ergebnisse melden.
- Hongkong: ASMPT steht vor einem CEO-Wechsel; Xiaomi plant aktuell keinen Eintritt in den US-Markt.
- Taiwan: Exportdynamik bleibt extrem stark – Exporte +69,9 % YoY. Auch Tech-Zulieferer melden kräftige Umsatzzuwächse.
- Singapur: GDP-Daten überraschen positiv, und die Wachstumsprognose für 2026 wurde auf 2–4 % angehoben.
Makro-Fazit:
Das Bild bleibt konstruktiv: Tech-getriebene Stärke, robuste Handelsdaten aus Taiwan und bessere Wachstumszahlen aus Singapur sprechen für anhaltende globale Nachfrage. Gleichzeitig zeigt die leichte Schwäche der Futures, dass die Märkte nach der Rally anfällig für kurzfristige Konsolidierungen sind.
Takeaway für Anleger:
Der Risikoappetit ist intakt, vor allem im Technologiesektor. Entscheidend wird sein, ob neue makroökonomische Impulse folgen – ohne diese könnte sich die Aufwärtsbewegung zunächst in eine Seitwärtsphase verwandeln.








